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Hauptstraße 80, 76297 Stutensee info@fluechtlingshilfe-stutensee.de

Mit diesem Artikel in den BNN vom 15.01.26 wird etwas als neu verkauft, was es schon seit Jahren im Landkreis Karlsruhe gibt.

Zuerst einmal suggeriert der Artikel, dass Geflüchtete nicht arbeiten wollen. Das ist nicht der Fall. Es geht hier um Geflüchtete, die nicht arbeiten dürfen. Sie „hausen“ in ihren Unterkünften, z. T. ohne Bargeld, oft mit Gutscheinen ca. 200 €/Monat von denen sie, außer der Unterkunft, ihren kompletten Lebensunterhalt bestreiten müssen.

Mit der fehlenden Arbeitserlaubnis wird das Recht auf Arbeit nach § 23 der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ ignoriert. Weiterhin ist das ein eklatanter Verstoß gegen den Artikel 12 des Grundgesetzes.

Im BNN-Artikel wird von einem jungen Geflüchteten aus Stutensee berichtet, der einen „Job“ im Bereich Hausmeisterdienste und Bauhof erhalten hat. Er hat keine Arbeitserlaubnis, darf eigentlich keinen Job antreten. Da wird dann die Gemeinnützigkeit vorgeschoben. Nach meiner Kenntnis beträgt die Entschädigung 0,80 €/Stunde. Bei 20 Stunden/Woche ergibt das insgesamt 64 € im Monat für einen Halbtagsjob. Selbstverständlich bringt diese Möglichkeit dem jungen Mann Struktur in sein Leben und bittet Teilhabe und Integration. Übrigens für einen Menschen dem jederzeit die Abschiebung drohen kann.

Es gibt bessere Möglichkeiten. Die Flüchtlingshilfe Stutensee e. V. hat in letzter Zeit, 20-25 Personen bei der Erreichung eines befristeten Aufenthalts (mit Arbeitserlaubnis), unterstützt. Mit dem Erhalt der Arbeitserlaubnis konnten wir ca. 80 % davon, mit dem vom Landratsamt Karlsruhe initiierten und unterstützten JobCoach-Projekt, in Arbeit/Jobs/Ausbildung vermitteln. Ab diesem Zeitpunkt haben sich die Geflüchteten weitgehendst ohne staatliche Zuwendung versorgen können. Sie zahlen Steuern, Sozialversicherungsbeiträge, Miete usw. mit ihrer Arbeit. Das ist eine Win-Win-Situation für Geflüchtete, Wirtschaft und insbesondere für die Gesellschaft.

Fazit: Mit den geschilderten, angeblich gemeinnützigen „Tätigkeiten“ wird die fehlende Arbeitserlaubnis unterlaufen. Das erscheint mir als formidable Möglichkeit den gesetzlich festgelegten Mindestlohn massiv zu unterschreiten. Ich finde das menschenverachtend. Wir entfernen uns immer mehr von den so gerne angeführten christlichen und humanitären Wertvorstellungen in unserem Land. 

gez. Heinz Maier

Gruppe Arbeit und Ausbildung
Flüchtlingshilfe Stutensee e. V.
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Flüchtlingshilfe Stutensee e. V.
Gruppe Arbeit und Ausbildung
Heinz Maier
Hauptstraße 80
76297 Stutensee-Blankenloch
Mobil 0151 / 57 396 656
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Internet: www.fluechtlingshilfe-stutensee.de

Sprechstunden: montags und donnerstags 14-19 Uhr, nur mit Anmeldung

 

 

Ehrenamtliche gesucht, 

die Freude und Spaß daran haben, jeweils donnerstags von 16-18 Uhr in den Räumen der Flüchtlingshilfe Stutensee e. V. (Hauptstr. 80, Blankenloch) sich mit geflüchteten Kindern in unserer „Spielstube“ zu beschäftigen, zu basteln, zu malen, zu spielen und bei Bedarf sie auch bei ihren Hausaufgaben zu unterstützen.

Zur gleichen Zeit betreuen wir in unserer „Teestube“ die dazugehörigen Mütter, sprechen mit ihnen, machen Spiele, unterstützen sie bei Alltagsproblemen usw.

Für weitere Erläuterungen bin ich unter meiner Handy-Nr. 017642902662 zu erreichen.

 Doris Maier

Flüchtlingshilfe Stutensee e. V.

An die Eltern, Schülerinnen und Schüler Geflüchteter sowie Familien mit Migrationshintergrund der Pestalozzi-Schule.

Wir, die Flüchtlingshilfe Stutensee, wollen Ihre Kinder beim Lernen unterstützen und bieten Ihnen eine kostenlose Lernbetreuung durch unsere ehrenamtliche Helferinnen im Ergeschoss, Klassenzimmer rechts, in der Pestalozzi-Schule in Blankenloch an.

Wann: montags, ab dem 22. September 2025 und mittwochs während der Schulzeiten von 14:00 – 15.45 Uhr.

Wo: Blankenloch, Pestalozzi-Grundschule, EG, Klassenzimmer rechts.

Wir freuen uns sehr darauf, mit unserem Team ihren Kindern beim Deutschlernen und in den Grundschulfächern zu helfen!

Das bisherige Angebot in der Friedrich-Magnus-Schule Friedrichstal mittwochs entfällt.

Sylvia Schönthal für die Flüchtlingshilfe Stutensee e. V.

Der Newsletter des Kreisfeuerwehrverbands informierte wie folgt.

Die Feuerwehr im Landkreis Karlsruhe hat sich Geflüchteten in und bei der Mensa im Schulzentrum Stutensee präsentiert. Feuerwehrfahrzeuge, Spielstände, ein Spritzspiel und viele Informationen rund um das Thema Feuerwehr wurden angeboten. „Wir gestalten das Miteinander in den Feuerwehren offen und wir wollen signalisieren und bewusst machen, dass Menschen jeder Herkunft bei uns willkommen sind“, so formulierte die stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Agathe Meinzer die Ziele dieser Veranstaltung. Gekommen sind dann weit mehr als ursprünglich zu diesem Termin angemeldet oder erwartet waren. „Weit über 20 Eltern mit ihren Kindern, die bereits seit einiger Zeit oder erst vor Kurzem Zuflucht bei und gefunden haben, nutzten unser Angebot“, stellt Meinzer sehr zufrieden fest.

Gerne hatte der Kreisfeuerwehrverband die Initiative von Knut Bühler, Erster Landesbeamter im Landratsamt Karlsruhe aufgenommen und unter der Leitung von Agathe Meinzer das Konzept „Informationsveranstaltungen für Geflüchtete“ in einem Arbeitskreis erarbeitet. „Ich bin begeistert, mit welchem großartigen Einsatz die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Stutensee und die Mitglieder in unserem Arbeitskreis heute auf die Besucherschar zugegangen sind. Sie alle haben umfassende Informationen weitergeben und so auch aktiv um Mitglieder für unsere Feuerwehren geworben“, sprach Meinzer in ihrem Dank an alle Beteiligten, und insbesondere der örtlichen Feuerwehr mit Kommandant Gregor Peters, aus.

Diese gemeinsame Veranstaltung wurde vom Landkreis Karlsruhe, der Stadt Stutensee, dem Verein Flüchtlingshilfe Stutensee e.V., dem Kreisfeuerwehrverband und der Feuerwehr Stutensee getragen. In und um die Mensa im Stutensee waren die Stände aufgebaut und die Feuerwehrfahrzeuge zum Anschauen und Kennenlernen aufgestellt. Feuerwehrangehörige informierten über das Verhalten bei einem Feuer, gaben Hinweise zu Meldungen über die Notrufnummer 112 und stellten die Struktur und den Aufbau der Feuerwehren in den Städten und Gemeinde vor. Hinweise zur Vermeidung von Schadensfeuern rundeten das Informationsangebot ab. Rede und Antwort standen Feuerwehrangehörigen aus verschiedenen Feuerwehren des Landkreises. Viele von Ihnen engagieren sich im dem von Agathe Meinzer geleiteten Arbeitskreis "plus 50".

Alle ehrenamtlichen Organisationen stellen sich der Herausforderung Nachwuchs zu gewinnen. Bei den Feuerwehren sind Frauen und Männer mit Migrationshintergrund unterrepräsentiert. Es gilt Vorbehalte abzubauen, einiges zum Anfassen zu präsentieren und so auch ins Gespräch zu kommen“, fasste Knut Bühler den besonderen Stellwert der heutigen Veranstaltung zusammen. Er war gemeinsam mit Dominik Wolf, stellvertretender Kreisbrandmeister, Daniel Antonowitsch, Unterkreisführer und Eckhard Helms, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes interessierter Besucher in Stutensee.

Begeistert zeigte sich auch die Integrationsbeauftrage der Stadt Stutensee, Christiane Seidl-Behrend. „Die Feuerwehr hat heute etwas ganz Tolles auf die Beine gestellt. Man hat Spannung, Spiel und Spaß für die interessierte Familien geboten und diese mit offenen Armen empfangen“, resümierte Sie für die gastgebende Stadt. Sie vertrat gemeinsam mit der Ersten Bürgermeisterin Tamara Schönhaar den Mitgastgeber.

Mit eingebracht haben sich auch die Mitglieder der sehr aktiven und engagierten Flüchtlingshilfe in der Großen Kreisstadt Stutensee. „Wir sind dankbar, dass die vielen ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen sich die Zeit für diese Veranstaltung genommen haben. Gerne auch, um das eine oder andere neue Mitglied für die Feuerwehr motivieren und begeistern zu können“, sprach deren Vorsitzender Alexander Koch über das Engagement der Feuerwehrleute. Sein Verein hat auch die leckeren afghanischen Speisen und Leckereien zur Veranstaltung beigesteuert. „Wir sind dankbar, wenn wir solche Angebote gerade aus dem Kreis der Geflüchteten bekommen. Sie sind stundenlang tätig, um uns ihre landestypischen Speisen und Köstlichkeiten zubereiten“, fügte er noch an.

Aus dem Kreis der Besucher wurde den Veranstaltern auch für die Idee und Umsetzung gedankt. „Wir haben in schlimmen Zeiten des Krieges in unserer Heimat auch dort die Bedeutung und Arbeit der Feuerwehrleute kennen und schätzen gelernt. Das tun wir auch gerne hier; wenn auch hier alles moderner und als gutes System organisiert ist“, sprach eine Frau aus Syrien aus. Ihre 13-jährige Tochter war sehr an der Arbeit in der Feuerwehr interessiert und erkundigte sich bei den anwesenden Jugendbetreuern auch gleich über Termine bei der Jugendfeuerwehr. „Ich habe heute in Stutensee Berge gesehen“, berichtete sie nach der Fahrt im Korb der Drehleiter. Immerhin 30 m ragte diese in der Himmel über dem Schulhof im Schulzentrum und bot Blicke bis zum Kraichgau und in die Pfalz.

In einer kulturell vielfältigen Gesellschaft ist interkulturelle Kompetenz auch bei den Feuerwehren eine immer wichtiger werdende Qualifikation. Die Feuerwehren bieten allen Menschen, die ihre Werte teilen, die Möglichkeit den sozialen Zusammenhalt durch eigenes ehren- und hauptamtliches Engagement in der Feuerwehr zu stärken.

„Unser Engagement ist ein unverzichtbarer Beitrag für die Gesellschaft, verbindet und schafft Gemeinschaft“, stellte Agathe Meinzer zufrieden nach einer sehr gelungenen Veranstaltung fest.

Bericht und Bilder mit freundlicher Genehmigung von Edgar Geißler

Dieses Jahr wird die Fahrradwerkstatt der Flüchtlingshilfe Stutensee Ihr zehnjähriges Jubiläum feiern.

Und das hätte sich Oliver Hertner nicht unbedingt träumen lassen, als er 2015 seine Art der Hilfe von Flüchtlingen umsetzte, damit diese etwas mehr Mobilität erlangen konnten.

Die Idee: Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Spenden von Fahrrädern animieren und diese Räder verkehrstauglich und Flüchtlingen zugänglich machen. Zudem Reparaturen von Fahrrädern der Flüchtlinge durchführen, die sich eine normale Fahrradwerkstatt nicht leisten können.
Dabei wird für ein Fahrrad ein Obolus verlangt, als Zeichen der Wertschätzung und dass die Räder geachtet und gepflegt werden. Bei Reparaturen leisten die Helfer unentgeltliche Arbeit, und die Ersatzteile werden zum Selbstkostenpreis angeboten.

Das Team besteht inzwischen aus vier Schraubern, die einfach Spaß an der Sache haben. Jeden Dienstagnachmittag hat die Werkstatt von 17 bis 19 Uhr ihre Pforten geöffnet. Häufigste Probleme bereiten die Beleuchtung oder die Bremsen, aber auch einen platten Reifen flicken oder eine Speiche ersetzen gehört zum Repertoire der Truppe.

Gerade jetzt zum Frühlingsbeginn wird wieder Hochbetrieb herrschen und die Fahrradwerkstatt würde sich über jede Art der Unterstützung freuen. Wenn Sie Lust aufs Schrauben haben, kommen Sie doch einfach mal vorbei, wir würden eine Verstärkung unseres Teams sehr begrüßen. Technische Kenntnisse sind nicht erforderlich, bei uns gilt das Lernen am „lebenden“ Objekt. Oder Sie haben ein Fahrrad, welches halbwegs fahrbereit ist und Sie es nicht mehr brauchen, dann freuen wir uns über die Spende.

Sie finden uns in der Lorenzstraße 23 in Stutensee-Blankenloch jeden Dienstag zwischen 17 und 19 Uhr.

Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen. Frank Doeling

Kontakt: Alexander Koch, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Telefon: 01512/5377125